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Als Hundebesitzer ist man heilfroh, wenn man eine Tierarztpraxis äußerst selten von innen zu Gesicht bekommt. Doch auch Wuff kann mal krank werden, hat was falsches gefressen, sich erkältet oder sich irgendwo eine Schramme geholt. Man ist dann leicht unsicher, denn man kann den Wauz ja nicht fragen, wo es drückt und zwickt.
Doch oftmals ist wegen kleinerer "Unpässlichkeiten" ein Tierarztbesuch gar nicht nötig und man kann sich mit diversen "Hausmitteln" selbst helfen – Voraussetzung allerdings ist, dass man seinen Hund genau beobachtet: Die Schwere der Erkrankung einschätzt, wann eine Besserung oder Verschlechterung eintritt. Wenn Beschwerden dann über einige Tage anhalten und sich keine Besserung erkennen lässt, dann wird ein Tierarztbesuche doch unumgänglich.

Nachfolgend werde ich einige Tipps und Links zum Thema "Hundegesundheit" zusammentragen und auch eigene Erfahrungen weitergeben.
Außerdem werden Themen wie "Impfen"  und "Entwurmung mit chemischen Mitteln" kritisch betrachtet.
                                                                                                                                                                        


"In den zurückliegenden 20 Jahren sind zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen erschienen, in welchen über eine auffallende Überempfindlichkeit mancher Collies gegenüber dem Antiparasitikum Ivermectin berichtet wurde. Die betroffenen Tiere zeigten gravierende neurotoxische Effekte bereits bei einer Dosierung von 100-150 µg/kg Körpergewicht, welche sich in Form von Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Zittern, Benommenheit, Erbrechen, Desorientiertheit, Pupillenerweiterung und vermehrtem Speichelfluss äußerten...." Dies aus einem Bericht der Uni Gießen.
Es handelt sich bei dieser Überempfindlichkeit um einen Defekt des MDR-1-Transporters, der an der Grenze zwischen Blutgefäßen und dem Nervengewebe (Multidrug-Resistenz) eine Schutzbarriere für das Gehirn darstellt. Er ist ein Teil der dort vorhandenen funktionellen Blut-Hirn-Schranke. An dieser Stelle sorgt er dafür, dass toxische Verbindungen und Arzneistoffe, wie das Antiparasitikum Ivermectin, in den Gehirnkapillaren zurückgehalten werden. Kommen Arzneistoffe wie Ivermectin in Kontakt mit den Neuronen im Gehirn, treten völlig neue, unter Umständen auch lebensbedrohende neurotoxische Wirkungen auf. Es ist aber nicht nur Ivermectin, dass diese neurotoxischen Wirkungen hervorruft und es sind nicht mehr nur Collies, die davon betroffen sind. Betroffen sind alle collieartigen Hunde wie Collie (Kurzhaar und Langhaar Collie), Shetland Sheepdog, Australian Shepherd und Border Collie.
Es empfiehlt sich, will man sicher gehen, eine Blutuntersuchung machen zu lassen - hierzu wird vom Tierarzt Blut abgenommen und dieses an die Uni-Giessen geschickt (siehe Link). Ferner ist es ratsam, seinen Züchter dafür zu sensibilisieren, ihn selbst dazu zu veranlassen, die Elterntiere testen zu lassen und auch bei Wurfgeschwistern nachzufragen.

Folgende Arzneistoffe dürfen bei einem Hund mit Verdacht auf diesen Gen-Defekt auf keinen Fall zur Anwendung kommen:      
                                                                                                                                                                        
                                                                                                                        
Arzneistoff

Ivermectin 

Loperamid

Digoxin

Vincristin, Vinblastin, Doxorubicin 

Cyclosporin

Grepafloxacin, Sparfloxacin 

Ondansetron

Chinidin

Ebastin

Dexamethason
Anwendung als... 

Antiparasitikum

Antidiarrhoikum

Herzwirksames Glykosid

Zytostatika

Immunsuppressivum

Antibiotika

Antiemetikum

Antiarrhythmikum

Antiallergikum

Glucocorticoid
                                                  
weitere Informationen unter: http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1-defekt/mdr1-defekt.html#inhalt
An der Uni Giesen wird diesbezüglich weitergeforscht, da inzwischen auch einige Narkosemittel unter Verdacht stehen.
                                                                                                                                                                         




(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Die meisten Tierärzte in Deutschland bestehen immer noch darauf, daß Hunde (und Katzen) jährlich gegen eine ganze Reihe von Krankheiten geimpft werden. Jährliche Impfungen sind jedoch weder nötig noch harmlos. Auch bei Tieren halten Impfungen – mit wenigen Ausnahmen – viele Jahre lang. Ihr Immunsystem ist keineswegs schlechter als das des Menschen. Inzwischen plädieren auch manche deutschen Hochschulveterinäre, zum Beispiel von der Universität Gießen, dafür, daß Haustiere nicht mehr so oft nachgeimpft werden. 
Wichtige Impfungen für den Hund und ihre Schutzdauer:

1.        Staupe (S): Lebendimpfstoff. Nach Grundimmunisierung und ev. einer Auffrischung ein
           Jahr danach hält der Schutz bis zu 15 Jahre, wahrscheinlich lebenslang.

2.        Parvo (P): Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe.

3.        Hepatitis (H): Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe und Parvo.
                                                                                                                                                          
Impfungen, die bedingt sinnvoll sind:

1.       Zwingerhustenerreger Parainfluenza-Virus (Pi): Schutzdauer drei Jahre, Impfstoffe versagen aber relativ häufig; Notwendigkeit der Impfung umstritten, da die Erkrankung meist mild ist und der Impfschutz gerade bei höherem Infektionsdruck (viele Hunde auf kleinem Raum) nicht oder kaum gegeben ist. Pi ist oft in Kombinationsimpfstoffen mit S,H,P enthalten, es gibt aber auch Kombinationen ohne Pi. Nicht sinnvoll bei Hunden in normaler Einzel- oder Kleingruppenhaltung.

2.       Zwingerhustenerreger Bordetella bronchiseptica: Schutzdauer maximal ein Jahr; Impfstoffe versagen häufig; Notwendigkeit aus den gleichen Gründen wie bei Pi umstritten.
Impfungen, von denen abzuraten ist:

1.       „Zeckenimpfung“, richtiger: Impfung gegen die von Zecken übertragene Borreliose: Der Impfstoff schützt nur gegen einen kleinen Teil der hierzulande vorkommenden Borrelien, nützt also kaum. Gilt als besonders nebenwirkungsträchtig, Hundehalter beobachteten sogar  epileptische Anfälle nach dieser Impfung. Besser: Guter Zeckenschutz und Hunde nach Spaziergängen untersuchen, ob sie von Zecken befallen sind. 

2.       Leptospirose: Deutsche Impfstoffe bieten nur gegen zwei Leptospiren-Arten Schutz, geimpfte Hunde erkranken an anderen Arten. Die Impfstoffe sind besonders für Welpen oft schlecht verträglich, doch auch ausgewachsene Tiere haben überdurchschnittlich oft Nebenwirkungen. Sogar deutsche Hochschulveterinäre raten inzwischen von dieser Impfung ab. Es wird gefordert, daß die Impfstoffhersteller neue Lepto-Vakzinen entwickeln mit einem größeren Wirkspektrum und besserer Verträglichkeit.
Sonderfall Tollwut:

Tollwutimpfstoffe schützen viel länger als ein Jahr. Weil die deutsche Tollwut-Verordnung aber nur die jährliche Nachimpfung als Tollwutschutz gelten läßt, kann darauf schlecht verzichtet werden, vor allem in tollwutgefährdeten Bezirken. Hunde ohne gültigen Tollwutschutz können bei Kontakt mit einem tollwutinfizierten Wildtier oder nach einem Beißvorfall auf Anordnung eines Amtsveterinärs eingeschläfert werden. In den USA, wo es viel mehr Wildtollwut gibt als bei uns, gilt überwiegend die dreijährliche Impfung – das wäre hierzulande auch ohne weiteres möglich.

Die Impfung wird auch häufig bei grenzüberschreitenden Reisen verlangt.
Nebenwirkungen von Impfungen:

1.        Anaphylaktische (allergische) Reaktionen:

-           schwerer Schock unmittelbar nach der Impfung, muß sofort vom Tierarzt mit
           Antischockmitteln behandelt werden;

-          Gesichtsödeme, Hauterkrankungen, unstillbarer Juckreiz;

-          Durchfall und Erbrechen (manchmal blutig)

2.        andere Reaktionen:

-          Autoimmunerkrankungen: autoimmunhämolytische Anämie, eine schwere Blutkrankheit, in
           den meisten Fällen tödlich; Hypothyroditis: Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, u.a.m.

-          Nervenentzündungen, Lähmungen

-          Enzephalitis (Hirnentzündung, teilweise mit schweren Krampfanfällen, unheilbar)

-          Pannikulitis (Entzündung des Unterhautfettgewebes), Vaskulitis (Entzündung der
           Blutgefäßwände) u. a. m.

-          Impfsarkom: Tumor an der Impfstelle, bei Katzen relativ häufig, bei Hunden sehr selten,
           führt trotz Operation fast immer zum Tode
Was tun, wenn der Tierarzt unbedingt impfen will?

Als Tierhalter bestimmen Sie, was an Ihrem Tier gemacht wird. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Achten Sie darauf, daß der Tierarzt Ihren Willen respektiert. Es kommt vor, daß Veterinäre gegen den Willen des Patientenbesitzers Fünf- bis Siebenfachimpfungen verabreichen, obwohl nur eine Tollwutimpfung gewünscht wurde.
Läßt sich feststellen, ob ein Tier noch Impfschutz hat?

Manche Tierhalter kontrollieren den Schutz ihrer Hunde gegen Staupe und Parvo, gelegentlich auch den Tollwutschutz, durch Titermessungen im Labor. (Titerkontrollen für andere Impfungen sind mangels Richtwerten nicht sinnvoll.) An einer Blutprobe wird untersucht, ob noch Antikörper vorhanden sind. Das ist – außer bei der Welpen-Grundimmunisierung zur Kontrolle des Impferfolgs – meistens überflüssig. Denn der Schutz besteht nicht nur aus Antikörpern. Durch Impfungen bilden sich Gedächtniszellen, die sehr lange vorhalten, durch normale Labortests aber nicht bestimmt werden können.
Drei-Jahres-Impfungen in den USA – ein sinnvolles Vorbild?

In den USA hat der Tierklinikverband AAHA neue Impfrichtlinien für Hunde erarbeitet, die nur noch alle drei Jahre Auffrischimpfungen gegen S, H, P vorsehen. Das ist jedoch nur ein Kompromiß, weil die Impfungen gegen S, H, P sehr viel länger als drei Jahre halten. Wer ängstlich ist, kann sich an das US-Modell halten. Das ist jedenfalls besser, als das Immunsystem des Tieres jedes Jahr mit Mehrfachimpfungen zu belasten.
Was tun, wenn ein Hundeverein jährliche Impfungen verlangt?

Die Impfvorschriften vieler Hundevereine (für Hundesport usw.) sind immer mehr Tierfreunden ein Ärgernis. Wahrscheinlich überschreiten die Vereine damit ihre rechtlichen Befugnisse, festgestellt werden könnte das aber nur durch eine Gerichtsklage. Etliche Hundehalter haben ihren Verein gewechselt oder selbst einen gegründet, weil sie ihre Tiere nicht jährlich nachimpfen lassen wollen. Schließlich ist das nicht nur überflüssig, sondern auch mit Gesundheitsrisiken behaftet. 

Weitere Info: www.barfers.de/impfen.htm 
„Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- oder zweimal geimpft und dann nie wieder, mit Ausnahme der Tollwutimpfung, die alle drei Jahre gegeben wird (...) Ich verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine Infektionskrankheit aufgetreten.“

Professor Ronald Schultz, Universität von Wisconsin, Madison
Copyright 2003: Monika Peichl (mopeichl@aol.com)

Alle Rechte vorbehalten. - All rights reserved
Weitere Informationen zum Thema www.meinhund.ch sowie www.gesundehunde.com mit Diskussionmöglichkeit und Information im Gästebereich des Forums.
Sunny und Timmy wurden im Welpenalter grundimmunisiert und erhalten alle drei Jahre die Tollwutimpfung, da sie dies für die Ausübung des Hundesports brauchen und sonst nicht bei Wettkämpfen zugelassen werden würden. Außerdem weiß ich nicht, was meine Hunde im Feld, wenn sie frei laufen, finden und evtl. fressen oder ob sie mit einem Kadaver eines an TW verendeten Tieres in Berührung kommen. Bei Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Wildtier können die Veterinärämter – auf Basis der Tollwut-Verordnung – die Tötung eines Haustiers anordnen, wenn seine letzte Impfung länger als ein Jahr zurückliegt. Bestenfalls wird Quarantäne verhängt. Und dieses Risiko ist mir zu groß.

Alle anderen Impfungen kommen nicht mehr in Frage, da ich inzwischen weder von ihrer Harmlosigkeit noch von ihrer Wirksamkeit überzeugt bin und solange das Risiko eines irreparablen Impfschadens besteht, setzte ich meine Hunde dieser Gefahr nicht aus.
Nicht alle Tierärzte teilen diese Meinung und man bekommt als "Impfgegner" teilweise schon mächtig Druck - es wird die Angst der Tierhalter geschürt und sich auf die Empfehlung der Bundestierärztekammer verlassen ohne sich selbst mal beispeilsweise mit US-Studien zu dem Thema zu befassen, denn dort ist man bei den Tierarztverbänden schon ein ganzes Stück weiter.

Hier noch ein paar sehr interessante Links zum Thema:

Über Impfungen allgemein:
http://www.heilkundenet.de/html/body_impfproblematik.htm

Über Borreliose-Impfung:
http://www.r-m-l.de/faq/borrel.html

Etwas "radikale" Seite gegen das Impfen:
http://www.impffreiheit.de/
                                                                                                                                                         
Wie Impfschäden aussehen können zeigen die Bilder dieser beiden Hunde:
                                                                                                                                                                      
Hier handelt es sich um
Bungee - Australian Shepherd,
der nach einer Impfung sein gesamte Fell verlor - seine Leidensgeschichte könnt ihr hier lesen:
http://www.bright-mind-aussies.de/aloe/erfahrung.htm#Bungee:
                                                                                                                                                                                                                                                                            
Dieser Fall wurde in einem Dermatologie-Lehrbuch für Tierärzte vorgestellt. Beschrieben werden dort "viele abgestorbene Hautveränderungen, die 48 Stunden nach einer Leptospirose Wiederholungsimpfung aufgetreten sind."


Ich empfehle euch wirklich einmal in die genannten Links zu schauen und euch über das Impfen genauestens zu informieren. Nicht jeder Hund muss das "volle Impfprogramm" haben - Hunde, die beispielsweise nie einen Hundeplatz besuchen oder sonst kaum mit vielen anderen Artgenossen zusammenkommen, brauchen solche eine "geballte Ladung" wohl kaum, bei Hunden die nie von der Leine gelassen werden und sich kaum in Wald und Flur aufhalten sollte man sich auch eine Tollwutimpfung überlegen. Alles das belastet den Organismus des Hundes unnötig
                                                                                                                                                                                                                  


Hundewürmer sind Parasiten, die auf Kosten des Wirtstieres leben. Allgemein leben die Erwachsenen Würmer im Dünn- und/oder Dickdarm des Hundes. Die Larven bestimmter Wurmarten können aber auch andere Organe befallen. Wurmbefall ist daher immer eine unangenehme Sache und kann für einen Hund sowie auch für den Menschen gefährlich werden.
Hunde können von verschiedenen Wurmarten befallen werden. Der am häufigsten vorkommende ist der Hundespulwurm (Toxocara canis). Fast alle Hundewelpen und Junghunde sind betroffen. Aber auch erwachsenen Hunde können von Spulwürmern befallen sein. Zusätzlich können bei erwachsenen Hunden auch Peitschen- und Hakenwürmer vorkommen. Bei Hof-, Hüte- und Jagdhunden kann eine Taenie (bestimmte Bandwurmart) auftreten. Bei Flohbefall muß gleichzeitig mit dem sogenannten Gurkenkern-Bandwurm gerechnet werden. In Gebieten mit Fuchsbestand ist mit dem Vorkommen des oft gefürchteten Fuchsbandwurms zu rechnen. Bandwürmer spielen aber im Verhältnis zu den Spulwürmern eine relativ geringe Rolle, insbesondere gilt dies für Hunde, die die in der Stadt leben.

Der Unseres Wauzels die Angewohnheit haben, überall herumzuschnuffel und diverse "Leckereien" wie beispielsweise, Reh- und Hasenlosung oder Pferdeäpfel zu fressen oder aus Pfützen zu saufen, vielleicht mal eine Maus fressen oder von Flöhen heimgesucht werden, kann es schon vorkommen, dass der Hund bei der Gelegenheit Wurmeier aufnimmt. Wurmbefall kann die Gesundheit des Hunes erheblich beeinträchtigen - das Ausmaß der Beeinträchtigung hängt von der Art und Stärke des Wurmbefalls ab. Schlimmstenfalls kann starker Wurmbefall zu Schäden im Darm, bei bestimmten Würmern zu Schäden der Leber und Lunge führen. Bei massivem Spulwürmernbefall kann es zu Darmverschluss und zu Darmrissen kommen, an denen der Hund sogar sterben kann. Welpen und Jungunde können im Wachstum und der Entwicklung zurückbleiben.

Folgende Symptome können durch eine Wurminfektion verantwortlich sein:

- Durchfall
- Müdigkeit
- Abmagerung (manchmal auch mit gleichzeitig aufgetriebenem Bauch)
- Erbrechen nach den Mahlzeiten
- Husten
- Hautveränderungen unterschiedlicher Art
- Nervöse Krämpfe
- Blutarmut
- Darmverschluss

Durch eine Kotuntersuchung kann festgestellt werden, ob der Hund Würmer hat. Da aber nicht in jeder Kotprobe Würmer zu finden sind, da sie unterschiedlich ausgeschieden werden, ist es ratsam Kotproben von verschiedenen Tageszeiten untersuchen zu lassen.
Ich selbst bin nicht für das prophylaktische Entwurmen mit chemischen Mitteln. Sie sind zwar nicht mehr so toxisch wie früher aber keinesfalls harmlos und belasten immer noch die Leber und können zu Durchfall und Erbrechen führen. Außerdem hat sich herausgestellt, dass Würmer (solange sie nicht Überhand nehmen) eine vorteilhafte Rolle im Bezug auf das Immunsystem spielen. Ein unnötiges Entwurmen kann also schaden ebenso wie übertriebene Hygiene. Das Immunsystem braucht Beschäftigung - es will gefordert werden und kann sich nur stärken wenn es "Trainingspartner" wie Viren, Bakterien und auch Würmer hat.
Auch wenn das Immunsystem von dem ein oder anderen Wurm profitiert - starker Wurmbefall ist keinesfalls gesund und man kann dem vorbeugen durch eine rohe, natürliche Ernährung, die auch hilft den Darm sauber zu halten und somit Parasitenbefall verhindert. Auch haben folgende Nahrungsmittel eine anti-parasitäre Wirkung: Kürbiskerne, Kokosflocken, geriebene Möhren und Knoblauch. Diese Zutaten 3-4 mal wöchentlich dem Futter beigefügt hilft einen Parasitenbefall zu verhindern.

Zum Abschluss noch zwei Rezepte zur natürlichen Entwurmung:

Kräuterpillen nach Juliette de Bairacli Levy

Kräuterpillen: Mischen Sie jeweils einen Teelöffel Wermutkraut, Salbei, Thymian und Minze zusammen mit etwas Mehl und Honig, so das diese Mischung sich in kleine Bällchen rollen lässt. Bei Bandwurmbefall hat sich eine Mischung aus Raute, Wermut und Cayenne bewiesen. Für einen 30 Kg Hund benötigen Sie ca. 5-6 Haselnuss große Kügelchen. Am besten planen Sie die Entwurmung kurz vor dem Vollmond, da sich Parasiten nach dem Mondzyklus vermehren und zu dieser Zeit am aktivsten sind und weiter aus der Darmschleimhaut hervortreten. Ich weiß nicht ob das mit dem Mondzyklus medizinisch nachgewiesen ist aber denke, dass es nicht schaden kann sich nach diesem Zeitplan zu richten. Bei "Tag 1" steht Fasten, aber bei einer starken Verwurmung ist es besser den Hund 2-3 Tage zu fasten.


Entwurmung/Darmreinigung für Hunde

TAG 1(-2): Fasten, Abends 1-2 Esslöffel (14-28ml) Rizinus Öl – viel Wasser, bei Bedarf mit Honig oder Zitrone.

TAG 2: Morgens: Kräuter geben, eine halbe Stunde später Rizinus Öl. Abends: leichte, semi-flüssige Mahlzeit.

TAG 3: Morgens: Kräuter ( Halbe Menge) und eine halbe Stunde später eine leichte, flüssige Mahlzeit, abends auch eine leichte Mahlzeit, z.B. Gemüse, Eier, Hüttenkäse.

TAG 4: Morgens: Kräuter ( Halbe Menge) Zwei Getreide oder Gemüse  Mahlzeiten, aber Abends kleine Fleischmahlzeit mit feingeschnittenes Grünzeug und Knoblauch.

TAG 5: Wie Tag 4 – Fleisch Menge erhöhen.

TAG 6: Normale Fütterung

Qelle: http://www.barfers.de/barf/wurm.htm



Mit Propolis

1 ml Propolis Urtinktur auf 500 ml Wasser in ein dunkles Gefäß geben und im Kühlschrank aufbewahren. Davon 6 Tage lang 2 TL für den mittelgroßen Hund (ca. 20-25 kg). Bei leichteren oder schweren Hunden entsprechend anpassen.
Propolis müsse auch prophylaktisch wirken, da es den Darm auch wurmabweisend macht. Für Hunde, Katzen, Welpen und Pferde geeignet.
Auf einen gereizten Magen kommt Propolis nicht so gut. Weitere Propolis-Rezepte unter Ernährung/Propolis.

Quelle: http://www.courtneys.de/gesundheit.htm                                                                                                               
                                                                                                                                                                        


Australian Shepherds gehören zu den Rassen, die u.U. zur Hüftgelenkdysplasie - kurz HD - neigen. Ob das jetzt erblich oder ernährungsbedingte Ursachen hat, darüber scheiden sich die Geister. Die einen sagen es gibt absolut keine Belege dafür, dass Nachkommen von HD-Eltern ebenfalls eine HD haben oder umgekehrt, die anderen meinen es gäbe keine zu 100 % erworbene HD nur eine zu 50 % ererbte und zu 50 % erworbene. Fakt ist, dass sich in den letzten Jahren die HD-Fälle bei Hunden häufen und man schon darauf achten sollte.
Es gibt einige Dinge, die man als Hundehalter beachten sollte, um eine etwaige Bereitschaft zur HD nicht noch zu unterstützen:

1. Einen Welpen bis zum Alter von 6 Monaten keine Treppen laufen lassen, weder hoch noch runter (bei großen, schweren Hunden wird das problematisch, aber je länger man in der Lage ist seinem Hund das Treppenlaufen zu ersparen, desto besser. Nicht zu früh großen Belastungen wie Joggen oder gar neben dem Fahrrad laufen aussetzen. Man kann einem 6 Monaten alten Hund das Fahrrad schon mal näher bringen und ihm beibringen auf der richtigen Seite zu laufen, sollte aber keine Touren fahren. Der Hund sollte mindestens 1 bis 1 1/2 Jahre alt sein (auch rasseabhänging) und die Touren sollten in der Distanz langsam gesteigert werden, damit sich Kondition und Muskulatur anpassen können.
Auch ist es nicht ratsam, einen jungen Hund aus dem Autor springen zu lassen, man kann es ihm ab einem Alter von 6 Monaten zwar zeigen, aber nicht täglich tun lassen. Ebenso verhält es sich mit Hundesportarten wie Agility etc.
http://bg-halver.leonbergerrassehund.de/gesundheit/hd.html 


2. Ein ganz wichtiger Punkt ist die Ernährung. Es ist erwiesen, dass Hunde, die langsam wachsen, weniger schwer an HD erkranken als ihre schneller wachsenden und damit schwereren Wurfgeschwister. Besonders wichtig ist dabei, im Futter ein Überangebot von Kalzium (Futterkalk) zu vermeiden. Deshalb sollte bei der Fütterung auf das Verhältnis von Kalzium zu Phosphor geachtet werden. Es ist nachgewiesen, dass eine zu schnelle Gewichtszunahme in den ersten 10 Lebensmonaten die HD-Häufigkeit fördert. Zu große  Mengen von Energie, Protein und Mineralstoffen, insbesondere von Kalzium im Futter begünstigen die Ausbildung der HD nachweislich.
http://www.razyforum.de/system/thread-hdhundekaderjahrtausendirrtumderveterinaermedizin-unah-35850-114572.html

3. Um sicher zu gehen, dass der Hund HD-frei ist oder um sich im Falle einer leichten oder gar schweren HD besser auf die Belastbarkeit den Hunds einstellen zu können, empfiehlt sich das Röntgen der Hüfte. Wenn der Hund ca. 6 Monate alt ist kann man beim Tierarzt die Hüfte röntgen lassen um zu sehen, ob die Gefahr einer HD besteht. Ist die Hüfte in Ordnung, ist das aber trotzdem kein Freischein, denn der Hund ist noch nicht ausgewachsen. Weis man aber in diesem Alter schon das ein Schaden vorliegt kann man mit Ernährung und Training evtl. schlimmstes abwenden.
Mit einem Jahr dann folgt das Hauptröntgen, das eigentlich nur Zuchthunde machen müssen (und das auch nicht bei allen Rassen) Hier haben die einzelnen Rasseverbände verschiedene Richtlinien und Abstufungen in Bezug auf die Zuchttauglichkeit. Ratsam ist das aber für jeden Hundebesitzer, wenigstens ein Röntgenbild von den Hüften seines ausgewachsenen Hundes zu haben, damit man nicht durch Unwissen schlimmer macht was evtl. schon schlimm genug ist. 
Bezüglich Behandlungsmöglichkeiten der HD, hier noch ein interessanter Link: http://www.kritische-tiermedizin.de/hueftgelenk/hueftgelenk.htmNoch ein Tip, falls ein Hund zwar typische Anzeichen einer HD oder eines Wirbelsäulendefektes zeigt, der TA in dieser Hinsicht nichts feststellen kann, könnte es sich auch um das Cauda-Equina-Syndrom handeln, was oftmals übersehen wird.
Was sich hinter dieser Erkrankung verbirkt, wird hier erklärt: http://www.kynologe.de/cauda.htm
 
                                                                                                                                                    


Was verbirgt sich hinter "Una de Gato" - es ist ein Naturheilmittel, das sehr viel zu bewirken vermag. Es hilft bei diversen Erkrankungen - nicht nur beim Hund, vielmehr stammt es aus dem Humanbereich. Wer mehr darüber wissen möchte, hier ein interessanter, sehr informativer Link


 
   
   
   
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